Finanzinnovation: Zukunftskonten sichern betriebliche Weiterbildung

Presseinformation der Nextpesion GmbH, Hamburg, 13.05.2007

Die betriebliche Weiterbildung lässt sich durch „Zukunftskonten“ dauerhaft und kostengünstig finanziell absichern. Zukunftskonten sind eine neue Finanzierungslösung, die jetzt von den beiden Hamburger Unternehmen Tenman (10man.de) und Nextpension (nextpension.de) entwickelt wurde. Das Verfahren nutzt eine bislang unbeachtete Variante flexibler Arbeitszeitsysteme, also geltendes Gesetz. „Arbeitgeber und Arbeitnehmer können das Lebenslange Lernen damit ab sofort auf eine für beide Seiten sehr profitable Grundlage stellen“, erklärt Michael Kurpeik, Geschäftsführer bei beiden Partnerunternehmen: „Das ist unser Beitrag zum Ersten Deutschen Weiterbildungstag am 15. Juni“.

Im Kern handelt es sich bei den Zukunftskonten um eine Form des betrieblichen Zwecksparens, ähnlich wie Zeitkonten zum kurzfristigen Ausgleich von Überstunden oder wie die langfristig angelegte betriebliche Altersvorsorge. Zukunftskonten verwandeln Zeitguthaben in zweckgebundenes verzinsliches Geldvermögen. Einzahlungen und Ausgaben für Bildungsmaßnahmen sind jederzeit flexibel möglich. Diese Variante betrieblicher Wertkonten ist von Tenman und Nextpension jetzt erstmals vollständig und praxistauglich entwickelt worden. Sie eignet sich für Verbands- oder Tariflösungen ebenso wie für betriebsindividuelle Vereinbarungen.

Ein typisches mittelständisches Unternehmen könnte innerhalb von zehn Jahren fünf- bis sechsstellige Beträge sparen, wenn Arbeitgeber und Arbeitnehmer monatlich regelmäßig einen festen Betrag für die Weiterbildung beiseite legen würden. Für die Arbeitnehmer reicht der Nettowert von nur zwei Überstunden im Monat aus. Dafür wäre ihre Weiterbildung auch bei steigenden Bildungskosten finanziell gesichert. Zusätzlich erwächst auf dem persönlichen Zukunftskonto ein Gewinn, der mit anderen Sparformen kaum erreicht werden könnte. Der Staat unterstützt den Vermögensaufbau nämlich durch Steuerstundung und den Aufschub von Sozialversicherungsbeiträgen. Weil berufliche Fortbildungskosten steuerlich abziehbar sind, entfällt die Steuerpflicht meist sogar endgültig. Wechselt der Arbeitnehmer zwischenzeitlich den Job, lässt sich das Bildungsguthaben ohne Verlust auf Zukunftskonten im neuen Betrieb übertragen oder – falls dort nicht vorhanden - vorzeitig auszahlen. Für das Unternehmen entsteht zusätzlich zu den Einsparungen ein millionschweres Liquiditätspolster.

Pressekontakt
Michael Kurpeik
Stormsweg 3
22085 Hamburg
Mail: kurpeik@tenmanprognosys.de
Tel.: ++49 40 180 333-26

Diese Pressemitteilung auf openPR.

Weitere Informationen zur Tenman GbR unter: www.10man.de